Das Gegenmittel erst im 4ten Quarter gefunden

Am Ende hatten die zahlreichen Fans im Göttinger Maschpark allen Grund ihre Generäle erneut zu feiern. Das System der Wing-T, mit ein paar Überraschungsmomenten, funktionierte wie eine gut geschmierte Dampframme. Nachdem die Oldenburger noch glücklich beim Cointoss waren und die Second Half Option wählten konnte der erste Drive Göttingens noch kurz vor der Endzone gestoppt werden. Danach war Oldenburg regelmäßig 3 and out und musste immer sehr schnell den Ball wieder abgeben. Die logische Konsequenz hieß Touchdown durch die Nummer 17. Dieser erledigte dann auch gleich noch eine Two Point Conversion und damit standen die ersten 8 Punkte für Göttingen. Wieder lief die Zeit herunter und bis zur Two Minute Warning zur Halbzeit konnte Oldenburg noch hoffen. Dann jedoch nutzte erneut Göttingen die Gunst der Stunde und erhöhte auf 14 Zähler.
Der Versuch einer weiteren Two Point Conversion durch Göttingen wurde nun durch John Bornscheuer ausgenutzt um erste Punkte für Oldenburg zu sichern. In einem schön durch seine Teamkameraden freigeblockten Lauf über fast 100 Yards trug er den Ball in die Endzone. Leider wurde dieser Interception Return Touchdown nur mit 2 Punkten gewertet, da es sich zuvor um den Extrapunktversuch handelte, der ebenfalls nur 2 Punkte gezählt hätte. Dennoch setzte Bornscheuer hier einen Glanzpunkt.
nun gelang Göttingen ihrerseits eine Intecerption. Mit noch 10 Sekunden auf der Uhr gelang hier ein weiterer Touchdown nebst Zusatzpunkten mit nur noch einer Sekunde auf der Uhr. Der Halbzeitstand, ernüchternde 22:02 Punkte.
Das dritte Quarter konnte keines der Teams für sich entscheiden, bis es nach dem Seitenwechsel nach einer ersten Befreiung durch einen Pass von Justus Marterer auf Kyle Barnett zum Touchdown aussah. Auch der Zusatzpunkt durch Jannik Birk wurde zum 22:09 verwandelt. Direkt im Anschluss erhöhte Göttingen auf 28:09 und bereits 4 Minuten später sah das Publikum eine Interception mit anschließendem Touchdown der Generäle zum 34:09. Die anschließende Two Point COnversion, ebenfalls gut erhöhte nochmals auf 36:09. Zu diesem Zeitpunkt drohte Oldenburg mit 21 Zählern eine Differenz, so hoch wie gegen den Tabellenersten am Anfang der Saison. Zu allem Überfluss wurde nun auch noch Oldenburgs Quarterback Justus Marterer „gesackt“ und verletzte sich leicht, sodass er für den Rest des Spiels ausfiel. Für die Ehrenrettung sorgte nun Andreas Loreth als Backup Quarterback und holte sich mit einem Lauf in den Göttinger Endzone 6 Punkte. Der Passversuch zur Two Point Conversion wurde abgefälscht und somit der Endstand von 36:15 erreicht.

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