Spiel gewonnen – Meisterschaft noch offen

 

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Heftige Schauer begleiteten das Spiel

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Gerke unbeindruckt vom Gegner

200 Football begeisterte Fans sahen am Sonntag ein Jugendspiel, dass an Spannung kaum noch zu toppen war. Denkbar knapp besiegten die Oldenburg Yeomen noch in letzter Minute die Bremen Thunderbirds. Um die Meisterschaft in diesem Spiel sicherzustellen, wäre ein Sieg mit 7 Punkten Differenz notwendig gewesen. Das von großer Härte und Ehrgeiz beprägte Spiel endete mit einem 39:36 im Bad Zwischenahner Stadion. Immer wieder lagen auf beiden Seiten Sieg und Niederlage so nah bei einander, dass bei dem einen oder anderen schon mal die Emotionen unkontrolliert herausgelassen wurden. Zunächst ging Bremen mit einem Touchdown in Führung, konnte aber seine Two Point Conversion nicht umsetzen. Daraufhin antwortete Oldenburg mit 7 Punkten (TD Cedric Ohlinger). Ab diesem Zeitpunkt bot sich den Zuschauern der erwartete Krimi. Bremen scored im ersten Quarter und bringt auch ihren 2 Punkte Versuch durch (07:14). Im kommenden Drive packt Henk Braun eine lange Granate auf Piet Gerke aus, der dann mit dem Ball auf und davon geht und den Ausgleich zum 14:14 erreicht. Innerhalb der Two Minute Warning gehen die Bremer im 4ten Versuch volles Risiko und wollen einen Vorsprung erreichen. Scheitern allerdings mit diesem Versuch an der Defense der Oldenburger. Turnover und Downs für Oldenburg und die Spannung ist im Stadion spürbar. Henk Braun wirft kurz vor Ende der ersten Halbzeit einen Pass, wie ander Schnur gezogen, auf Piet Gerke, der den Touchdown gerne zur Führung mitnimmt. In diesem Moment war Oldenburg Meister (21:14). Nach der Halbzeit starten die Yeomen, nach dem Sie beim Cointoss zu Beginn des Spieles die Wahl hatten, als Returner und kommen so in Ballbesitz. Diese Chance konnte allerdings nicht genutzt werden und so ging der Ball nach Verlust an Bremen. Diese tragen den Ball bis 14 Yards vor die Oldenburger Endzone, scheitern aber im 4ten Versuch an der Yeomen Defense. Der jetzt folgende Drive war kurz und spektakulär. Ein langer Pass auf Fynn Lützenberg leitet den nächsten Erfolg ein. Ein weiterer Pass von Henk Braun, wieder auf Piet Gerke führte nach einem fulminanten Lauf zu weiteren Punkten. Während des Laufs brachte Thore Meier einen knallharten Block an, der den Weg für seinen Teamkameraden freimachte. Beim Versuch einer Two Point Conversion stürzt Lukas Baarts unglücklich und verletzt sich. Damit fiel eine tragende Kraft der Yeomen aus (27:14). Hier war auch der Punkt erreicht, wo die komfortable Führung der Oldenburger zu bröckeln begann. Durch viele individuelle Fehler erhielt Bremen den Ball zu häufig zurück und konnte den Abstand wieder verkürzen auf 27:22. Damit schmolz der Vorsprung auf 5 Punkte, was wieder nicht für die Meisterschaft reichen sollte. Die Antwort kam mit einem 34 Yard Touchdownpass auf Piet Gerke, der in der Endzone sicher fängt. Oldenburg jetzt wieder in der Meisterschaft. Der Versuch für 2 Punkte zu gehen scheiterte. Somit 33:22 im letzten Quarter. Die Nerven lagen nun auf beiden Seiten blank. Nun begann der Kampf gegen die Uhr. Mit einem Double Reverse Spielzug brachten sich die Bremer in die Endzone und verkürzen auf 33:30. Entsetzen auf Oldenburger Seite nach einer von Oldenburg geworfenen Interception und einem daraus resultierenden Touchdown durch eben den gleichen Double Reverse Spielzug. Bremen liegt in Führung mit 33:36. Bremen versucht mit allen Mitteln die Uhr herunterlaufen zu lassen. Nach einem Drive der Oldenburger wurde die Two Minute Warning angezeigt und der Ball ging nochmals an Bremen. Die Oldenburger Defense eroberte nochmals den Ball zurück, aber die Zeit lief gnadenlos herunter.  Nun konnte nur noch ein Wunder helfen, welches auch Namen erhalten sollte. Henk Braun auf Piet Gerke heißt Touchdown! (39:36). Ein Onside Kick in letzter Sekunde sollte noch die Meisterschaft bringen, konnte aber nicht gesichert werden. Somit gewannen die Oldenburger eine Nervenschlacht gegen die Bremen Thunderbirds, jedoch nicht die erhoffte Meisterschaft. Eine letzte Hoffnung bleibt bestehen, dass Schützenhilfe von Wilhelmshaven und/oder Bremerhaven kommt. Dies ist realistisch betrachtet leider nur ein Strohhalm für die Jungen, die eine sensationelle Saison gespielt haben.

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