Starke Defenseleistung reichte nicht aus

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Touchdown Andreas Loreth

Die Oldenburger Ritter fuhren mit gutem Gefühl und hoher Motivation nach Osnabrück. Offensiv ging man ins Spiel und brachte es auch gleich zu Beginn des ersten Quarters zu Punkten. Andreas Loreth lief den Touchdown beherzt selbst in die Endzone. Die selbstbewussten Knights scheiterten allerdings mit einer Two Point Conversion an der Defense der Osnabrück Tigers. Oldenburg mit einer geschwächten Offense angetreten bekam danach allerdings Schwierigkeiten. Neben dem verletzten Paul Gudladt und Kicker Tim Kreyenschmidt fehlte vor allem Yannik Schmidt als zuverlässige Anspielstation. Zunächst kamen allerdings die Tigers mit einem Safety zu Punkten. Oldenburg versuchte es mit viel Laufspiel und ließ die Uhr damit auch schnell laufen. Das hart geführte Spiel hinterließ zusätzliche Lücken, Receiver Alexander Röhrich und Lineman Andreas Solsbach wurden ebenfalls ausgeschaltet. Die Tigers gingen mit einem Touchdown und Zusatzpunkt noch in der Ersten Halbzeit in Führung (9:6).
Die zweite Halbzeit war dominiert von harten Defensegefechten. Oldenburg holte sich immer wieder das Turnover. Doch die Offense konnte ihre Drives nicht bis in die Endzone durchbringen. Zu häufig scheiterten die Ritter am hohen Druck auf Quarterback Andreas Loreth, der seine Pässe nicht anbringen konnte und so selbst zum Lauf gezwungen wurde. Hinzu kamen Fumbles, die manchen Drive jäh beendet haben. Die Osnabrücker setzten gekonnt auf das Passspiel ihres Quarterbacks, was sich auszahlen sollte. Zwar waren die Defender der Oldenburger immer sehr schnell am Tackle und profitierten von ihren Neuzugängen aus der A-Jugend, aber hier genügte schon die kleinste Unachtsamkeit um Punkte zu kassieren. Ein Touchdown mit verwandelter Two Point Conversion erhöhte das Ergebnis der Raubkatzen auf 17:6. Gegen Ende des 4. Quarters ließ sich Osnabrück die Chance auf 3 weitere Punkte durch ein Field Goal nicht entgehen (Endstand 20:6).
Am Ende des Tages machten sich Ritter, ohne einen sicheren 4. Tabellenplatz, enttäuscht auf den Heimweg – Da war es wieder da, das Osnabrück Traume der letzten Jahre, was nach dem großartigen Sieg im Marschwegstadion (34:0) überwunden schien.
Am kommenden Wochenende wollen die VfL Footballer noch einmal ihre Heimstärke zeigen und dann dem Tabellenzweiten aus Elmshorn selbstbewusst Paroli bieten. Kickoff ist um 15.00 Uhr im Stadion Bad Zwischenahn.