Und am Ende des Tages keine Punkte

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Die Sonne stand schon tief, als sich das Spiel entschieden hatte.

Ungünstiger konnten die Bedingungen für die Oldenburger Ritter am Samstag (06.08.) wohl kaum sein. Sagenhafte 6 Stunden hat es gebraucht, bis der Bus auf Grund chaotischer Verkehrsverhältnisse das Rudolf-Kalweit-Stadion in Hannover erreichte. Die Referees der Partie Arminia Spartans vs. Oldenburg Knights hatten schon den Kickoff von 16.00 Uhr auf 17.00 Uhr verlegt, als der Oldenburger Teambus zwanzig Minuten vorher die Spielstätte erreichte. Das Team hatte sich schon während der Busfahrt teilweise umgezogen und hatte nun noch wenige Minuten für den Passcheck und das Aufwärmen zur Verfügung. Sehr ungünstige Bedingungen um einem Gegner der schon im Hinspiel auf Augenhöhe agierte Paroli bieten zu können. Noch steif und unbeweglich von der Fahrt gerieten die Oldenburger so auch schnell in Rückstand und kassierten schon im ersten Viertel 7 Punkte. Die in roten Leihjerseys spielenden Ritter mussten zudem recht früh verletzungsbedingte Ausfälle in ihrem 37 Mann starken Kader hinnehmen – Sicherlich auch eine Folge des nicht vorhandenen Aufwärmtrainings. Eine längere Verletzungspause musste dann kurzerhand zum aufwärmen genutzt werden, wissend dass der Teamkamerad gerade noch behandelt wird. Noch in der ersten Halbzeit konnten die Hannoveraner ihre Führung auf 14:00 ausbauen und von ihrem gut ausgeruhten und fast komplett angetretenen Kader profitieren. Insbesondere die Defense beider Seiten zeigte eine starke Leistung und lieferte spannende Abwehrgefechte vor der jeweiligen Endzone. In der zweiten Spielhälfte gelang den Spartans lediglich noch 1 Fieldgoal. Die Oldenburger Defense ließ nun wirklich nichts mehr anbrennen und produzierte mehrfache Turnovers. Die Oldenburger Offense konnte mehrere Situationen kurz vor der gegnerischen Endzone nicht verwerten und verlor immer wiederauf´s neue das Angriffsrecht an die ebenfalls starke Hannoveraner Defense. Gegen 19.30 Uhr erklärte der White-Cap das Spiel vor ca. 300 Zuschauern für beendet. Am Ende konnte man aus Oldenburger Sicht wohl nur noch sagen „Zum Unglück kam einfach auch noch Pech dazu“.