Trotz Niederlage Schritt nach vorne gemacht

Auch im Rückspiel erwies sich Tabellenführer Hannover Spartans als zu stark für die VfL Oldenburg Knights. Mit einer 12:24 Niederlage schickten die Gastgeber die Knights zurück nach Oldenburg. Nichtsdestotrotz zeigte sich Trainer Mathias Bonner durchaus zufrieden mit der Leistung seines aufgrund von Urlaub, Arbeit sowie Krankheit stark dezimierten Teams.

„Die Offense war schon immer das Problem der Knights und das können wir nicht von heute auf Morgen ändern. Das braucht Zeit und die gebe ich dem Team. Über lange Phasen lief das Angriffsspiel sehr strukturiert. Nur haben wir leider zu oft aus aussichtsreicher Position schlecht abgeschlossen. Die Running Backs und die O-Line haben diesmal überzeugende Arbeit abgeliefert. Nur bei den Receivern habe ich zu oft den letzten Willen vermisst den Ball auch in Situationen zu fangen, wenn es wehtut. Mit Ausnahme von Pascal Brinkers, der sehr viele wichtige Pässe unter Druck gefangen hat“

, zeigte sich Bonner deutlich zufriedener mit der Leistung seines Teams als noch vor einer Woche.

Anders als noch im Hinspiel hatte die Defense der Knights, allen voran Tevin Hanley, Hannovers Breon Allen deutlich besser im Griff als noch im Hinspiel. Nichtsdestotrotz brachte der Amerikaner bereits im ersten Quarter sein Team durch einen Touchdown mit 13:0 in Führung, nachdem bereits zuvor Jan Grünheit den ersten Touchdown in diesem Spiel für die Spartans erlaufen hatte. Wie schon im Hinspiel gelang Allen auch diesmal wieder ein Defense-Touchdown. Es sollte aber sein einziger an diesem Tage bleiben, da er im 2. Quarter wegen gefährlichen Helmeinsatz disqualifiziert wurde. Da Patrick Kotterba jeweils den Extrapunkt sicher verwandelte wurde beim Stande von 14:0 für die Gastgeber erstmals die Seiten gewechselt. Das zweite Viertel gehörte dann den Gästen, die durch Ray Tiller sowie Alexander Röhrich auf 12:14 verkürzen konnten.

Bis weit in das letzte Viertel blieb es auch bei diesem Spielstand und die Knights konnten sich berechtigte Hoffnungen auf eine Revanche machen. Ein abgefangener Pass der Knights leitete aber dann den Anfang vom Ende ein. Die Spartans nahmen dieses Gastgeschenk dankend an und bauten durch Sascha Hamp und Patrick Kotterba die Führung auf 21:12 aus. Per Fieldgoal stellten die Spartans dann Endstand von 24:12 her.

„Wir haben hinten raus zu viele Geschenke an die Spartans verteilt. Es hat sich gerächt, dass nur 31 Spieler mitgefahren sind. Viele meinten, es ist ein guter Zeitpunkt zum Urlaub machen. Habe ich null Verständnis für“

, ärgerte sich Sportdirektor Holger Völling über die verschenkten möglichen zwei Punkte.

„Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Es dauert seine Zeit bis wir alles in der Offense umgestellt haben und die gebe ich dem Team“

, hat Bonner den langfristigen Aufbau im Fokus.

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